Archiv für die Kategorie „Rezensionen“
Rezension Horror Trip on the Pecos River
Klappentext:
Die 13-jährige Jessica lebt auf einer Farm im Westen der USA. Sie liebt ihr Pferd Flashy über alles. Eines Tages stehlen Pferdediebe Flashy und entführen sie obendrein. Jessica scheint spurlos veschwunden. Da hat ihr Freund David eine Idee …
Die Jury meinte nicht umsonst voller Bewunderung: “This teen thriller keeps you guessing! Engaging and fun!”
Paul Davenport just won the Extensive Reading award:=“http://erfoundation.org/awards08 “
Rezension:

Horror Trip on the Pecos River
Eine Lektüre, die sich nicht nur für Englischfreaks lohnt. Eingebettet in eine spannende Kriminalgeschichte, steht die Gefühls- und Interessenwelt von Heranwachsenden im Mittelpunkt. Die Verhaltensweisen, Gedanken und Empfindungen der Hauptpersonen erscheinen so realistisch, dass sich wohl jeder Teenager darin wiederfinden kann.Außerdem fesselt die bildhafte, authentische Sprache.Illustrationen und Vokabelhilfen erleichtern das Verständnis und das Eintauchen in die Handlung, so dass junge Leser das Buch nicht vor der letzten Seite beiseite legen werden.
Rezension Cyber Nightmare
Sarah Garus (Hildegardisschule Bochum) schreibt zu CYBER NIGHTMARE:

Cyber Nightmare
Wir haben die Lektüre Cyber Nightmare mit unserer 10. Klasse gelesen. Eine fesselnde Geschichte, die auf ein großes Problem der heutigen Zeit aufmerksam macht. Neil Green (der Protagonist) erfährt wohl eine der gemeinsten Arten des Mobbing: er wird unter anderem als schwul bezeichnet, wobei ich denke, dass dieser Vorwurf, welcher alle in Entsetzen und Spott versetzt, ein wenig auf den konservativen, amerikanischen Denkstrukturen basiert.
Der Autor Paul Davenport hat auch durch die Wahl der Täter, Mädchen, den Nagel auf den Kopf getroffen. Mädchen sind heutzutage teilweise viel verhaltensauffälliger als Jungen und ihre Rachegelüste sprengen so manche Vorstellungskraft. Dem Leser wird vom ersten Kapitel an Sylvias und Coras Absicht vor Augen geführt, was mich persönlich etwas stört, da meiner Meinung nach die Lektüre so etwas an Spannung einbüßt, da man schon weiß, wer Neil in der Hand hält. Was der Lektüre aber einen Pluspunkt einbringt, ist Neils Absicht, sich selbst zu verteidigen. Er schafft es, den ,,Mund zu öffnen ” und setzt dadurch ein öffentliches Zeichen gegen die in der Gesellschaft weit verbreitete Form der Diskriminierung, das Mobbing.
Insgesamt hatte ich viel Spaß an dem kleinen Büchlein, weil sich so die Diskrepanz zwischen dem Schulenglisch und dem umgangssprachlichen Englisch wieder mehr offenbart hat. Ein Buch in einfacher Sprache mit Sätzen, die für Schüler gut zu verstehen sind. Zudem sind auch die „questions & activities” -Übungen eine sehr gute Hilfe zum Verständnis und für eventuelle Klausurvorbereitungen.


